Autor Thema: Xen - das ewige Leid  (Gelesen 1152 mal)

LillyHidomi

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Xen - das ewige Leid
« am: 10.08.2010, 15:47 »
Hallihallöchen ihr Lieben!

Wer von euch cuttet, kennt das sicher: Das Problem mit dem Xen - die Aufnahme jedes Sprechers klingt akustisch völlig verschieden und es gilt, die unterschiedlichen Klangprofile in Einklang zu bringen.

Da ich bisher das Glück hatte, im Uni eigenen Tonstudio produzieren zu können, stehe ich mit einem recht großen Fragezeichen vor diesem Problem. Die ständig steigenden Mikrofon-Standards bei non-kommerziellen Produktionen haben es noch ungeahnt verstärkt: Ein Sprecher hat ein professionelles Studio, der nächste nimmt mit H2 auf und es klingt, als wäre er im Badezimmer und der nächste hat ein nicht ganz so tolles Mik und einen armseligen Frequenzgang, dafür aber auch keinen Raum auf der Aufnahme.
Kurz: Es ist zum Weinen.

Habt ihr bestimmte Tricks und Kniffe, mit den unterschiedlichen Aufnahmen umzugehen?
Wie kann man einen Raum auf einer Aufnahme abschwächen?
Oder wie bekommt man mehr Tiefe in flache Aufnahmen?

Ich hoffe, ihr könnt mein Wissen da ein bissen aufstocken, denn wenn ich daran denke, die guten Aufnahmen verhunzen zu müssen, um sie auf die schlechteren abzustimmen, wird mir ganz schlecht :))
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Alex

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Re:Xen - das ewige Leid
« Antwort #1 am: 10.08.2010, 17:14 »
denk das h2 wäre so super ... oder doch lieber das t.bone 450 usb ?

sry schweife ab
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sawmaniac

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Re:Xen - das ewige Leid
« Antwort #2 am: 10.08.2010, 17:30 »
am besten ein T-Bone mit Verstärker,  vergiss den USB-Kram und das H2 ist eher was für Außenbeiträge, ein festes Mikro is immer die bessere Wahl.
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Telliminator

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Re:Xen - das ewige Leid
« Antwort #3 am: 10.08.2010, 20:55 »
Hallo,

also es wäre natürlich einfacher, wenn alle mit dem selben Equipment im selben Raum arbeiten würden, aber selbst dann noch klingt nicht alles immer gleich laut oder deutlich. Auch wenn alle Einstellungen an einem Mikro vorher gemacht wurden, kommt es dennoch zu unterschieden im Klang zwischen den Sprechern. Dein Problem schätze ich aber ist dies nicht alleine sondern, die gleichbleibende Klangakkustik, egal von welcher Quelle das Signal kommt. Dir steht ein Tonstudio zur Verfügung? Na dann sollten da viele schöne Geräte rumstehen, die Dir bereits während der Aufnahme helfen ein Optimum an Ton und Qualität zu liefern. Meistens laufen da auch ein paar abgespacte Typen auf der Uni rum, die sich mit dem ganzen Kram auch auskennen.  ;D
Bei der Postproduktion, quasi wenn Du die Files schon alle im Rechner hast gehts natürlich erstmal los das Material zu sichten und auf einen Level zu bringen und das Gute vom Schlechten zu trennen. Das kann ganz schön nervig sein. Tipp - lieber eine neue Aufnahme als lange mit schnippeln rumquälen. Es gibt professionelle Hard- und auch Software die mittels Filtern und Effekten und Kombinationen daraus wie. z.B. Halleffekte, Kompressoren und netten DSPs die Dir räumliche Tiefe geben können. Das ist natürlich abhängig von der Qualität der Aufnahme und dem Format der Datei und wie gut Dein Programm ist. Auf der Uni solltet Ihr da was das angeht relativ gut ausgestattet sein. Heißer Tipp: Ausschau nach Steinberg Tools halten.
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LillyHidomi

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Re:Xen - das ewige Leid
« Antwort #4 am: 10.08.2010, 22:53 »
Leider hat mir das bisher so gar nicht weitergeholfen...

Und das Uni-Equipment kann ich leider auch nur für Uni-Projekte benutzen. Das heißt, so nutzt mir das gar nichts :)
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Giallo

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Re:Xen - das ewige Leid
« Antwort #5 am: 10.08.2010, 22:59 »
Zitat
vergiss den USB-Kram und das H2 ist eher was für Außenbeiträge
Also ich freue mich über jeden, der für meine Produktionen mit einem H2 einspricht. :-)
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sawmaniac

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Re:Xen - das ewige Leid
« Antwort #6 am: 10.08.2010, 23:36 »
Das H2 ist aber gegenüber nem guten Kondensatormikrofon die schlechtere Wahl, Ales wollte ja wissen, was am besten ist. AUßerdem ist das T-Bone samt Verstärker, etc deutlich günstiger zu haben.
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Re:Xen - das ewige Leid
« Antwort #7 am: 11.08.2010, 00:06 »
Hab da nun mal andere Erfahrungen gemacht - zumindest beim gleichen Preisniveau. Aber ich denke Lilly ging es gar nicht um die Mikros.  ;)
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Telliminator

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Re:Xen - das ewige Leid
« Antwort #8 am: 11.08.2010, 19:06 »
Stimmt Sie will wissen wie man mittels Filtern, Bandpässen und Effekten fertige Aufnahmen verbessern kann und klanglich auf ein Niveau bringen kann, wenn ich es richtig verstanden habe.

Schade das Du das Uni-Equipment nicht für private Zwecke benutzen kannst. Dann brauchst Du eigentlich Software für den PC zu Hause - und am besten welche die möglichst wenig bis gar nichts kostet.

Dieser Link hier könnte Dir ggf. weiterhelfen:
http://www.audiohq.de/index.php?showtopic=432

Ums ausprobieren wirst Du leider nicht drum herum kommen.
Dieses Programm hilft Dir bestimmt schonmal ein bisschen weiter:
http://www.free-audio-editor.com/

Zum Microfon kann ich nur sagen, wenn man stationär arbeiten kann, sollte man sein Geld für ein gutes Großmembran-Microfon aus der Gesangstechnik investieren. Aufmotzen kann man dies noch mit Hardware-DSP-Effektgeräten und schleust das Ganze über ein Audio-Interface in den Rechner für die Aufnahme. Für die Aufnahme selbst hat sich Cubase Audio bisher gut bewährt. Man sollte aber nicht vergessen das man dazu ordentliche PC Hardware braucht und die ist auch nicht gerade billig. Für mobile Aufnahmen hab ich mir sagen lassen, dass die Zoom-Geräte recht gut sind.
« Letzte Änderung: 11.08.2010, 19:17 von Telliminator »
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LillyHidomi

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Re:Xen - das ewige Leid
« Antwort #9 am: 12.08.2010, 15:24 »
Also ich muss wirklich gesehen, dass ich mir hiervon etwas anderes erhofft hatte xD Eher so eine Aussage wie: Wenn man bei Sprachaufnahmen mit einem Equilizer Die Frequenzen von X bis X Herz anhebt, erhält man einen volleren Klang - oder so (blödes Beispiel vielleicht).

Bei Filter-Tipps wären VSTs toll, die kann ich in mein Schnittprogramm integrieren- wer will schon seine Aufnahmen zwischen 10 verschiedenen Programmen hin und her schubsen  :)
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Re:Xen - das ewige Leid
« Antwort #10 am: 12.08.2010, 19:29 »
Ich würde solche Fragen eher direkt per Email an die Cutter schicken. Jan und Searge^^
Heute schon gelächelt?

Telliminator

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Re:Xen - das ewige Leid
« Antwort #11 am: 12.08.2010, 19:39 »
Hallo,

eine richtig gute und fertige Anleitung kann ich Dir leider nicht geben.
Nur nochmal ein paar weitere hoffentlich hilfreiche Links.
Schaust Du mal hier: http://www.mix4munich.de/stimme.htm
und hier: http://www.movie-college.de/filmschule/ton/sprachaufnahme.htm

Einen Link für kostenlose VST-PlugIn´s hab ich hier auch noch für Dich:
http://www.delamar.de/musikproduktion/free-vst-plugins-800/

Grüße
Telli
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Ralf »Searge« Pappers

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Re:Xen - das ewige Leid
« Antwort #12 am: 12.08.2010, 19:48 »
Ich hoffe, ihr könnt mein Wissen da ein bissen aufstocken, denn wenn ich daran denke, die guten Aufnahmen verhunzen zu müssen, um sie auf die schlechteren abzustimmen, wird mir ganz schlecht :))
Bei der dezentralen Produktion wirst Du diese Probleme leider immer haben. Das läßt sich einfach nicht ändern. Es gibt da ein VST-Plusgin, das solche Mikrounterschiede ausgleichen können soll (zumindest ein wenig), aber ich weiss nicht mehr wie das heißt. Hab schon gesucht, aber kann mich nicht mehr an den Namen erinnern.
Gruß »Searge«


Telliminator

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Re:Xen - das ewige Leid
« Antwort #13 am: 14.08.2010, 13:04 »
Hallo Lilly

guckst Du Youtube Channel hier:
http://www.youtube.com/user/AudacityWorkshop

Grüße
Telli
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