Ich bin eingeschworener Samplitude-Fan. Das ist in abgespeckter Version sehr günstig zu haben (am günstigsten ist es, wenn du dir das C'T Audio-Special nachbestellst, da liegt Samplitude 10 SE nämlich bei).
Aber ich denke, es kommt auch immer etwas darauf an, welche Programme man gewohnt ist.
Ich habe selbst lange mit dem Music Maker gearbeitet, bis ich beinahe durchgedreht bin, weil der mir meine Takes immer geresamplet hat und ich dann gaaaanz laaaangsaaaame und mikimausschnellequietsche-Takes hatte.
Samplitude bedient sich im Grunde fast genauso wie der Muma und ist daher ähnlich "Idiotensicher"

Nur, dass es eben nicht so sehr auf Musik spezialisiert ist (womit ich aber nicht behaupten will, dass Sprachaufnahmen keine Melodie hätten

)
An Samplitude liebe ich die vielen Tastenkürzel. Cursor setzen, T-Taste drücken und schon hat man geschnitten. Die Auto-Crossfade-Funktion zum fließenden Übergehen lassen zweier Takes ist auch Gold wert.
Mit den 48 Spuren, die die SE-Version mitbringt, kommt man auch ein Weilchen hin.
Leider bringt die SE Version nicht so viele tolle Effekt-Filter mit. Aber VSTs lassen sich problemlos integrieren (beachten: Nur bis zu 2 Effekten pro Spur, aber mit Hilfe der Spur-Bus-Funktion umgehbar).
Aber was bei Samplitude SE wirklich nervt: Kein mp3-Codec. Also nur in wave exportierbar. Dann muss man seine Sachen immer noch nachkonvertieren. Absolutes Manko...
Also... Ich halte Samplitude auf jeden Fall für anfängertauglich. Aber am Ende ist es ja immer Geschmackssache. Ich glaube, du musst dich einfach ein bisschen durchprobieren. Viele kostenpflichtige Programme gibt es auf den Herstellerseiten auch zum kostenlosen Download - als Testversion. Vielleicht empfiehlt es sich für dich, da mal reinzuschauen.
(by the way Audacity habe ich noch NIE verstanden. Wie bedient man das bloß LOL)