"Endstation Morgen" ist eine Reihe von gelesenen Kurzgeschichten zu den Themen Science Fiction, Cyberpunk und Metamenschen (Superhelden, oder -Schurken).
Im Zentrum dieser Geschichten sollen Utopien stehen. Geschichten aus der Zukunft, Was-Wäre-Wenn-Szenarien, Wunder der Technik, menschliche Evolution und Geister in der Maschine.
Idealerweise stellen diese Geschichten Fragen in den Raum, beschäftigen sich mit dem Menschen im Meer der Technik, aber auch Maschinenintellekten oder utopischen Gesellschaften am Abgrund.
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Was für ein Format soll diese "Endstation Morgen" nun genau sein?
Denkt einfach an ein Mini-Hörbuch. Es ist eine Lesung, von einem einzelnen Sprecher vorgetragen, ohne Musikuntermalung oder Soundeffekte. Die Geschichte wird nur von der Stimme des Erzählers getragen.
Am Anfang und am Ende wird es eventuell ein Musik-Intro, bzw. Outro geben.
Die Idee ist es, interessante Stoffe ohne viel Aufwand für ein größeres Publikum (unsere verehrte Mindcrusher-Hörerschaft) zugänglich zu machen.
Wieviele gute Ideen versauern einsam in irgendwelchen Schubladen, weil niemand Lust hat, sie zu lesen? Oft lassen sich diese Stoffe nicht oder nur schwer in Hörspiele umwandeln. Ein Mini-Hörbuch ist das ideale Format für solche Stoffe.
Hier bei den Mindcrusher Studios (genauer gesagt bei unserem Partner P&P-Vision) haben wir bereits ein ähnliches Projekt: Die Dargaras-Geschichten.
"Endstation Morgen" wird ähnlich, nur mit Sci-Fi.
Wer kann für "Endstation Morgen" schreiben?
Jeder, der eine Sci-Fi, Cyberpunk oder Metamenschen-Geschichte geschrieben hat oder schreiben möchte und diese gern vertonen möchte, ist mehr als willkommen.
Was gibt es für Beschränkungen bei "Endstation Morgen"
Es gibt nur zwei Leitsätze:
1. Um die Mini-Hörbücher auch hörbar zu halten, sollten Geschichten nicht länger als 15 Seiten sein. Wenn eure Stories aber Pulitzerpreis-verdächtig gut und absolut nicht kürzbar sind, soll das keine Hürde sein. Das führt uns direkt zu Punkt 2.
2. Die Geschichten sollten spannend zu hören sein. Lest sie euch am besten einmal selbst laut vor und entscheidet, ob es nicht eventuell besser ist, hier und da strategisch die Schere anzusetzen.
Unter "Sci-Fi" kann ich mir was vorstellen aber was meinst du denn mit "Cyberpunk" und "Metamenschen"?
"Cyberpunk" beschäftigt sich mit der Frage, wie sich das menschliche Bewusstsein mit der fortschreitenden Technisierung des Alltags oder gar des Körpers selbst verändert. Was macht uns menschlich? Wieviel Mensch bleibt, wenn unser Körper ersetzbar ist? Gibt es die Seele, den Geist in der Maschine?
Diese Form der Sci-Fi ist oft schmutzig, hoffnungslos und dystopisch.
Metamensch (Übermensch) ist ein anderer Ausdruck für Menschen mit aussergewöhnlichen Fähigkeiten oder auch "Superkräften". Das muss nicht zwingend die sorglos-naive Welt der Silver-Age Superheldencomics umfassen, sondern auch modernen Interpretationen wie die Fernsehserie "Heroes" oder die Graphic Novel/Film "Watchmen".
Was passiert mit Menschen oder Gesellschaften, in denen einige Wenige sich deutlich von anderen absetzen, wortwörtlich "besser" sind?
Kämpfen die Supermenschen wirklich als Helden für die gerechte Sache, oder unterjochen sie die Menschheit? Bleiben sie im Untergrund oder präsentieren sie sich stolz der Welt ?
Pfuscht der Produzent in meinen Geschichten herum?
Nein.
Der Produzent wird gegebenenfalls Anmerkungen und Anregungen geben, aber niemals selbst etwas an den Texten verändern. Der Produzent wird eng mit dem Autor zusammen arbeiten, sowohl was den Text angeht, als auch bei der Auswahl eines Sprechers.
Wen soll ich ansprechen, wenn ich etwas für "Endstation Morgen" habe?
Verantwortlicher Produzent ist LarsH. Bei Interesse oder Fragen am Projekt einfach mal zwanglos anschreiben.